Inkarnation

Das Paradoxe an dem Thema vergangene Leben/ Reinkarnation

Vor etwa 25 Jahren war dieses Thema sowohl in der Praxis als auch in der Forschung bei mir mehr im Fokus. Damals stellte sich dann schnell eine interessante Frage:

Wenn Zeit eine Illusion ist und alles gleichzeitig existiert, wie es mit einigen Theorien z.B. der Quantenphysik, begründet wird. Warum sollten wir dann am Ende so einer Kette von Wiedergeburten sein? Es müssten dann doch auch zukünftige Leben geben?

Und tatsächlich ließen sich Menschen genauso in zukünftige Leben führen wie in vergangene. Es gab sogar viele Übereinstimmungen bei Progressionen mit verschiedenen Menschen in die gleiche (zukünftige) Zeit.
Der Unterschied war, die meisten Menschen ließen sich in ein vergangenes Leben führen, während es bei den Progressionen etwa um die Hälfte weniger waren.

Dieses Ergebnis warf dann zum weitere paradoxe Fragen auf, wie:

1. Wenn ein vergangenes Leben das gegenwärtige Leben beeinflusst, tut dies dann das zukünftige Leben auch? Wenn ja, beeinflusst dann ein zukünftiges Leben auch ein vergangenes Leben und anders herum?

2. Gibt es dann überhaupt ein gegenwärtiges Leben?

3. Wenn ich so viele verschiedene Identitäten/Persönlichkeiten, von jedem „gegenwärtigen Leben„ aus gesehen in der Zukunft wie auch der Vergangenheit hatte bzw. haben werde. Wer bin ich dann?

Die Antwort ist leicht: Ich bin nichts von all dem! Alles in der Persönlichkeit ist ein Konzept und diese können auf die Psyche „negativ„ wie „positiv„ wirken, weil die Persönlichkeit letztendlich aus Konzepten besteht.

Gibt es nun vergangene bzw. zukünftige Leben?
Aus einen relativen Standpunkt betrachtet betrachtet Ja, aus einem absoluten Standpunkt betrachtet Nein.

Relativ betrachtet und erfahrend, beherbergt der menschliche Geist die unglaublichsten Dinge, die auch eine erhebliche Wirkung auf den Menschen haben. Aber eben nur relativ.

Klingt Paradox? Darum ging es in diesem Artikel ja.